Laufband - Der perfekte Trainingspartner

Walken, rennen, laufen, Marathontraining oder sich einfach nur bewegen. Lauftraining in den eigenen vier Wänden unabhängig von Wind und Wetter sowie ein gleichmäßiges, kontrolliertes Lauftempo. Dies sind nur ein paar Vorteile die ein Training auf dem Laufband mit sich bringen. Laufen fördert die Ausdauer, bringt den Stoffwechsel in Schwung und erhöht die Fettverbrennung.

Einsatzgebiete auf einen Blick:
- Ausdauer- und Konditionstraining
- Anregung des Stoffwechsels
- Bewegung unabhängig von Wind und Wetter
- Gleichmäßiges Lauftempo

Für jeden Läufer das passende Laufband.
Egal ob Anfänger, Einsteiger, Wiedereinsteiger, Amateur oder Profi. So individuell wie die Läufer sind auch die Laufbänder und für verschiedene Bedürfnisse konzipiert.

Darauf müssen Sie beim Kauf eines Laufbands besonders achten:

- individuelles Bedürfnis
- Motor-Dauerleistung
- Max. Geschwindigkeit
- Größe der Lauffläche
- Steigung der Lauffläche
- Dämpfung der Lauffläche
- Platzbedarf

Individuelle Bedürfnisse und Ziele
Was soll und muss das Laufband alles haben? Dies hängt vom Trainingsziel des Läufers ab. Bei einem einfachen Geh- und Walktraining, das ab und an kurz zu Hause durchgeführt werden soll, sind Laufbänder mit einer einfachen Ausstattung (wie z.B. eine manuelle Steigungsverstellung anstatt elektronisch, wenige oder keine Trainingsprogramme, einfacher Computer) oft ausreichend (z.B Rex Sport New York). Auch spielt die Geschwindigkeit und Lauffläche eine nicht allzu große Rolle, da beim Gehen und Walken nicht so hohe Geschwindigkeiten und große Schrittlänge erreicht werden.

Anders sieht die Sache bei Läufern aus, die viel und oft trainieren möchten und mehr als nur Walken sondern Laufen, Rennen oder sogar für den Marathon üben wollen (z.B. Uno LTX5 Pro). Diese Sportler haben hohe Ansprüche an sich und sollten diese auch an Ihr zukünftiges Laufband (sehr gutes Dämpfungssystem, hohe Geschwindigkeiten, große Lauffläche, einfache Verstellung der Steigung, starker Motor) haben.  

Motor-Dauerleistung
Die Dauerleistung des Motor entscheidet maßgeblich darüber wie ruhig und ruckfrei ein Laufband während des Trainings funktioniert. Abhängig ist dies von der Geschwindigkeit des Lauftempos und Gewicht des Läufers. Je langsamer das Lauftempo ist und je schwerer der Läufer desto bedeutender ist die Dauerleistung des Motors. Diese sollte beim Rennen und Laufen mindestens 2,0PS (ab einer Laufgeschwindigkeit von 9km/h) betragen. Eine Laufgeschwindigkeit unter 9km/h (Gehen und Walken) sind Laufbänder mit einer Dauerleistung um 1,5PS ausreichend. Aber je schwerer der Läufer ist, desto wichtiger ist es, dass die Motor-Dauerleistung des Laufbands noch höher ist um das Band ruckfrei und gleichmäßig fließen zu lassen und harmonische Bewegungen zu gewährleisten. Die Maximalleistung (auch Peak Leistung genannt) ist nicht so entscheidend, da selten die ganze Zeit wirklich auf Volltempo gelaufen wird.

Größe der Lauffläche
Die Größe der Lauffläche ist für die Trittsicherheit von großer Bedeutung. Je größer die Lauffläche ist desto komfortabler und sicherer ist das Lauftraining. Bei einem höheren Lauftempo vergrößern sich die Laufschritte. Bis zu einer Geschwindigkeit von ca 9km/h, was einem schnellen Joggen entspricht, sollte die Lauffläche ca 130 x 45cm groß sein. Bei regelmäßigem schnellen Laufen oder Rennen (Geschwindigkeiten über 9km/h) sollte diese mindestens 150x48cm betragen (Empfehlung: Horizon Paragon 6). Zudem muss auch die Körpergröße des Läufers beachtet werden. Sportler die über 1,80m groß sind oder lange Beine haben, machen größere Schritte und benötigen daher eine entsprechend größere Lauffläche.

Dämpfung der Lauffläche
Um Knie, Sehnen und Gelenke optimal zu schonen, sollten Laufbänder eine gut gedämpfte Lauffläche besitzen. Diese absorbiert harte Stöße und Schwingungen. Ein gutes und hochwertiges Dämpfungssystem ist daher besonders wichtig. Die Lauffläche wird fast immer durch Gummipuffer gefedert. Bei einigen teuren Laufbändern kann die Federung sogar nach dem individuellen Körpergewicht eingestellt werden, was gerade bei langen, häufigen und intensiven Trainingssitzungen besonders wichtig ist. Auch die Qualität des eigentlichen Bandes ist von Bedeutung und für die Dämpfung wichtig. Gute Bänder bestehen aus mindestens zwei Schichten. Die Oberschicht besteht aus Polyurethane und die Unterseite aus Nylon-Polyester-Gewebe. Diese Schichten sind gewebt und vergleichbar mit einem Teppich. Je enger es gewebt ist, desto haltbarer ist es aber auch desto teurer.

Steigung der Lauffläche
Die Steigung der Lauffläche ist für ein abwechslungsreiches und effektives Training notwendig. Mittels der Steigungen können unterschiedliche Landschaftsprofile wie Flachland oder künstliche Berge simuliert werden. Die Steigung der Lauffläche sollte schnell und einfach zu verändern sein. Bei Einstiegsgeräten lässt sich die Steigung oft nur manuell verstellen. Hierzu muss der Sportler vom Laufband steigen und die Neigung der Lauffläche per Hand verändern. Für Sportler die nur ein kurzes, gelegentliches Gehtraining absolvieren möchten,  kann diese Form der Steigungsverstellung durchaus ausreichend sein. Läufer die darüber hinaus trainieren wollen, sollten auf eine elektrische Verstellung der Lauffläche achten. Die elektronische Neigungsverstellung erfolgt über Tasten am Computer, gute Laufbänder verfügen sogar über Direktwahltasten und Tasten an den Handläufen. Dies macht das Training komfortabel und der Läufer kann sich ganz auf das Laufen konzentrieren anstatt auf die Einstellungen.

Pulsmessung
Für ein gesundes und kontrolliertes Herzkreislauftraining ist die Überwachung der Herzfrequenz besonders wichtig. Viele Laufbänder besitzen bereits integrierte Handpulssensoren, die aber nur bei sehr geringen Laufgeschwindigkeiten nutzbar sind und nicht genau messen sondern nur einen groben Pulswert mitteilen. Bei höheren Geschwindigkeiten werden die Arme mitgeschwungen wodurch es nicht mehr möglich ist die Hände an den Handpulssensoren zu lassen. Aus diesem Grund ist diese Art der Pulsmessung und –überwachung für ein Herz-Kreislauftraining nicht empfehlenswert.  Eine gute und sinnvolle Messung der Herzfrequenz ist die Benutzung eines Brustgurts, der fest am Brustkorb sitzt. Gute Laufbänder besitzen einen integrierten Funkempfänger für Brustgurte, so dass keine separate Pulsuhr mehr benötigt wird. Die Daten werden per Funk auf den Computer wiedergegeben.  Auch für die Benutzung von herzfrequenzgesteuerten Programmen ist die Benutzung eines Brustgurts wichtig.

Klappbare oder feststehende Laufbänder
Bei günstigen und leichteren Laufbändern empfiehlt es sich eine feststehendes Laufband zu kaufen umso einen festen Gerätestand und sicheres Training zu haben. Denn jeder Winkel kann zu Instabilität und wackeln des Laufbands führen.  Hochwertige Laufbänder haben meist ein sehr hohes Eigengewicht und besitzen eine sehr gute Verarbeitung mit aufwendiger Technik, so dass es hier eher eine Frage des Geschmacks und Platzbedarfs ist, ob klappbar oder nicht. Der Klappmechanismus sollte einfach  in der Handhabung sein und mindestens hydraulisch unterstützt werden um Rückenverletzungen zu vermeiden. Ganz gute Laufbänder besitzen sogar einen vollelektrischen Klappmechanismus und mehrere Transportrollen, die den Standortwechsel des Laufbands auch im gekappten Zustand mühelos ermöglichen.

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