Indoor Cycling
Das berühmte Training auf einem Indoor Cycling oder auch Speedbike genannt, ist dem Fahrgefühl wie auf einem Rennrad nachempfunden. Um dieses Gefühl so identisch wie möglich zu halten, ist auch bei diesem Gerät nicht viel Schnickschnack zu finden. Indoor Cyclings sind einfach und simple gehalten. Keine große Technik oder Spielerein. Hier geht es ums reine Auspowern ohne Ende und nebenbei Kraft und Ausdauer zu trainieren. Das Training auf einem Indoor Cycle ist anstrengend und verbraucht viele Kalorien. Das Bike wird mit einer großen Schwungmasse angetrieben, besitzt häufig einen Freilauf anstatt eines Starrlauf und wird durch Metallplatten meist mit Filzbezug gebremst.  

 

 

 

Einsatzgebiete von Indoor Cyclings auf einen Blick:
- Kraft und Ausdauer Training
- Herzkreislauftraining
- Auspowern bis zum Ende
- Fördert die Fettverbrennung

Top 3 Empfehlungen für Indoor Cycling

  1. Horizon Fitness S3 Indoor Cycling (schweres Schwungsrad und extrem lange Herstellergarantie)
  2. AsViva S10 Indoor Cycle (sehr gutes Einstiegsgerät)
  3. Reebok GSB One Indoor Cycle (Generatorsystem, Ergoemter-Speedbike Mischung, Programme)



Darauf müssen Sie beim Kauf eines Indoor Cycles besonders achten:

Freilauf  oder Starrlauf
Die meisten Indoor Cycles sind mit einem Starrlauf ausgestattet, da bei dieser Art von Training ein permanentes Mittreten unbedingt erwünscht ist und Pausen erst nach dem Training stattfinden. Der Sportler muss also permanent Mitfahren anders als bei einem Freilauf. Bei einem Freilauf hören die Pedalen auf zu drehen, wenn der Sportler nur noch rollt. Vergleichbar ist dies wie bei einem normalen Fahrrad. Gerade für Anfänger ist der Starrlauf schwierig und gewöhnungsbedürftig.
Um bei einem Starrlauf das Schwungrad schnell zu blockieren, sind gute Indoor Cycles mit einem Not-Sicherheits-Stopp ausgestattet. Dieser sollte zur Sicherheit unbedingt vorhanden sein.

Sicherheit
Die meisten Indoobikes besitzen einen Starrlauf. Aus diesem Grund ist es für die Sicherheit zwingend erforderlich, dass das Speedbike ein Not-Sicherheitsstopp besitzt. Dieser sollte schnell und einfach zu erreichen sein. Bei den guten Indoor Cycles ist dieser mit dem Widerstandskopf verbunden und lässt sich für den Nothalt einfach durch ein Raufschlagen herunterdrücken.  Das Schwungrad wird umgehend blockiert, die Pedalen hören auf sich zu drehen.
Ein weitere wichtiger Sicherheitspunkt sind die Pedalen. Es wird viel im Stehen trainiert und ordentlich getreten. Um ein Abrutschen von den Pedalen zu vermeiden und eine optimale Kraftübertragung zu gewährleisten,  sollten die Pedalen mit einem Pedalkorb ausgestattet sein.

Bremssystem
Die meisten Indoor Cyclings sind mit einem Reibungssystem ausgestattet. Metallplatten die entweder mit Filz und bei hochwertigeren Bikes mit Leder bezogen sind, reiben von oben oder seitlich am Schwungrad und bewirken so einen Bremsmechanismus. Die Bremsstärke lässt sich stufenlos über einen Drehknauf einstellen, der so eine fast unendlich feine Widerstandsverstellung ermöglicht und gleichzeitig als Not-Sicherheits-Stopp dient.

Schwungmassse
Die Schwungmasse sorgt für einen ruhigen und sanften Bewegungslauf. Um einen gleichmäßigen Lauf zu erhalten, sollte die Schwungmasse bei einem Indoor Cycle mit Filz- oder Lederbackenbremssystem mindestens 18kg betragen. Nur so kann auch bei starken Bremsvorgängen ein gleichmäßiger Lauf generiert werden. Auch hier gilt umso mehr desto besser. Aber Vorsicht: ab einer Schwungmasse von 22kg ist Schluss. Alles andere darüber ist ein „nice to have“ Faktor aber realisiert keine weiteren bemerkenswerteren Verbesserungen des Rundlaufs.

Pulsmessung
Für ein gesundes und ordentliches Training sollte gerade bei diesem Sport der Puls immer im Auge behalten werden. Dies kann einfach über einen Brustgurt und einer Pulsuhr erfolgen. Einige wenige Indoor Cycles besitzen einen Computer mit integriertem Funkempfänger der mittels Brustgurt die Herzfrequenz auf den Computer anzeigt und so eine Pulsuhr nicht mehr notwendig ist.

Sattel und Lenker
Um eine optimale Sitz- und Trainingsposition zu gewährleisten, sollte Sattel und Lenker horizontal sowie vertikal verstellbar sein. Der Lenker sollte zudem robust, rutschfest und stabil sein. Wem der mitgelieferte Rennsattel nicht gefällt und nicht bequem genug ist, der hat die Möglichkeit diesen  bei vielen Indoor Cycling Modellen durch seinen eigenen einfach auszuwechseln.

Antriebssystem
Angetrieben wir das Indoorbike entweder über eine Kette oder einen Poly-V-Riemen.  Der Kettenantrieb gibt ein authentischeres  Fahrgefühl wie auf einem Fahrrad arbeitet aber relativ laut und nicht geräuschlos, was gerade in Wohnungen störend sein kann. Zudem muss die Kette ab und an gewartet und geölt werden. Wer also keinen Trainingskeller oder Lust auf Pflege hat und seine Nachbarn nicht mit lauten Geräuschen stören möchte, sollte für zu Hause auf ein Indoor Cycling mit Poly-V-Riemen zurückgreifen. Der Rillenriemen arbeitet sehr leise und wartungsfrei.

Trainingscomputer
Trainingscomputer sucht man bei vielen Indoor Cyclings bisher vergeblich obwohl viele Hersteller bereits anfangen, kleine übersichtliche Computer einzubauen. Diese zeigen die Entfernung, Geschwindigkeit und Trainingszeit auf.

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