Ergometer - elektronisch einstellbar für eine exakte Belastungssteuerung

Stamm Bodyfit Helios 3000 günstiger und guter ErgometerWer einen günstigen Ergometer kaufen möchte steht in aller Regel erst vor der Frage Heimtrainer oder ErgometerHeimtrainer und Ergometer sind die klassischen und beliebtesten Sportgeräte für Zuhause. Beide Geräte trainieren die Ausdauer und stärken das Herz-Kreislaufsystem. Die runden Bewegungsabläufe sind gelenkschonend, da keine harten Stöße wie z.B. beim Joggen von Körper und Gelenken absorbiert werden müssen.


Das bedeutendste Unterscheidungsmerkmal von Heimtrainern und Ergometern ist die Steuerung der Belastungsstufen. Ergometer werden elektronisch gesteuert. Der Tretwiderstand wird in Watt eingestellt, angegeben und reguliert. Dies ermöglicht eine exakte Angabe der Belastungsstufen. Heimtrainer hingegen werden manuell eingestellt und zeigen nur eine Belastungsstufe an. Aufgrund der hohen Anzeigegenauigkeit werden Ergometer in medizinischen Bereichen wie beispielsweise in Rehas oder Belastungs-EKGs verwendet.

Die Einsatzgebiete von Ergometern auf einen Blick

  • Sehr gut für ein gezieltes Ausdauertraining
  • Sehr gut für ein gezieltes Herz-Kreislauftraining
  • Sehr gut für ein medizinisches Training mit Leistungsvorgaben
  • Steigerung des allgemeinen Wohlbefinden
  • Reduktion des Körpergewichts

Die TOP 3 Ergometer Kauf-Empfehlungen bis EUR 300,00

  1. Royalbeach Serra E13.3 (gutes und günstiges Einsteigsgerät)
  2. Asviva H19 Cardio Sport (tiefer Einstieg, geringer Platzbedarf)
  3. Hammer XT5 (ruhiger Lauf)

Die TOP 3 Ergometer Kauf-Empfehlungen bis EUR 700,00

Die TOP 3 besondere Ergometer Kauf-Empfehlungen


Darauf müssen Sie beim Kauf eines Ergometers besonders achten:

Drehzahlabhängig / Drehzahlunabhängig

Das elektronische Magnetbremssystem stellt bei einem drehzahlunabhängigen Ergometer den Widerstand unabhängig von der Trittfrequenz so ein, dass die vorgegebene Wattleistung immer dieselbe ist. Das  bedeutet, egal wie schnell oder langsam getreten wird, die Wattleistung ändert sich nicht. Bei einem langsamen Training wird der Widerstand erhöht und wird schneller trainiert, wird der Widerstand automatisch reduziert. So ist ein konstantes Training in der vordefinierten Wattleistung problemlos möglich.
Drehzahlabhängig bedeutet, dass sich die Wattleistung bei einem vordefinierten Widerstand abhängig von der Umdrehungszahl (RPM) der Pedalen ändert. Wird schneller trainiert, steigt die Wattleistung und wird langsamer getreten, reduziert sich die Leistung

Schwungmasse / Schwungmassensystem

Schwungmasse und Schwungmassensystem geben Auskunft darüber wie „rund“ und „ruhig“ der Bewegungsablauf eines Sportgerätes ist. Um einen weichen Bewegungsablauf zu erhalten, ist es wichtig, dass der Ergometer ein möglichst hohes Schwungscheibengewicht sowie eine hohe Antriebsscheibenübersetzung aufweist [Schwungscheibengewicht + Antriebsscheibenübersetzung = Schwungmasse]. Als Faustregel gilt: Je größer die Schwungmasse, desto gleichmäßiger und ruhiger der Lauf des Gerätes.
Nur so ist ein gelenkschonendes, gesundes und sicheres Workout möglich.

Nur die Schwungmasse alleine reicht leider nicht aus um einen weichen Bewegungsablauf zu haben. Genauso wichtig wie eine schwere Schwungmasse ist das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten. Stabiles Gehäuse, hochwertiges und gut verarbeitetes Tretlager aber auch der Antrieb und die Widerstandsgebung spielen eine große Rolle dafür.

Durch das aufrechnen der Gewichte der Trittflächen, Pedalen, Pedalstangen und -aufhängungen zu der eigentlichen Schwungmasse ergibt sich das Gewicht des Schwungmassensystem. Diese beiden Begriffe sind völlig unterschiedlich und können dementsprechend nicht miteinander verglichen werden. Im optimalen Fall lässt sich die Schwungmasse von verschiedenen Herstellern miteinander vergleichen. Aber wie gerade erwähnt - im optimalen Fall. Leider besitzen viele Hersteller ihre eigene Berechnung der Schwungmasse und so kann es sein, dass die Angabe der Schwungmasse eigentlich das tatsächliche Schwungmassensystem ist.

Trainingscomputer / Trainingsprogramme bei einem Ergometer

Einfach, schnell und übersichtlich. Genauso sollten Trainingscomputer sein.

Der Trainingscomputer misst die Leistung des Sportlers. Er erfasst die Zeit, die Geschwindigkeit, die Frequenz, die Entfernung und den Puls. Die Pulsmessung erfolgt entweder durch integrierte Handpulssensoren oder durch eine Pulsuhr. Je nach Beschaffenheit des Computers werden die Werte dem Sportler im Display gleichzeitig oder abwechselnd angezeigt.

Das Wechseln zwischen den einzelnen Werten sowie Programmen sollte schnell und einfach während des Trainings funktionieren. Das Display und die Tasten sind bei einem guten Trainingscomputer übersichtlich und leicht bedienbar. Dies ermöglicht ein effektives Workout ohne zusätzliche Ablenkung. Für Sportler die gerne ein etwas abwechslungsreicheres Workout wollen, ist ein Fitnessgerät mit Trainingscomputer und –programmen empfehlenswert.

Aber Achtung: zu viele Programme können verwirren und die Lust am Training reduzieren.

Pulsmessung bei Fitnessgeräten für zu Hause

Wer möchte schon trainieren ohne die richtigen Erfolge zu sehen?

Für ein erfolgsversprechendes Training ist nicht nur die Regelmäßigkeit sondern auch die Überwachung des Belastungszustandes des Sportlers von enormer Bedeutung. Jeder Sportler hat seinen eigenen individuellen Belastungsbereich der anhand von Pulswerten angeben wird. Zur Ermittlung der optimalen Pulswerte und passenden Belastungsbereich spielen Trainingszustand und individuelle Zielsetzung eine große Rolle. Sollte während des Trainings mit einem günstigen oder auch hochwertigen Ergometer die tatsächliche Belastung von der vorgegebenen abweichen, kann dementsprechend einfach gegengesteuert werden.

Es gibt verschiedene Arten und Möglichkeiten den Puls während des Trainings zu messen. Eine Alternative ist die Messung über die Handinnenflächen. Viele Fitnessgeräte weisen integrierte Handpulssensoren an Lenker oder Haltestangen auf. Diese Methode der Messung ist geeignet um Orientierungswerte zu erhalten aber nicht um ein herzfrequenzgesteuertes Workout durchzuführen. Die Beschaffenheit der Haut an den Händen sowie der Schweiß können eine nicht ganz so präzise Messung bewirken.
Eine weitere Möglichkeit zur Überwachung des Pulses ist die Messung am Ohr über einen Ohrclip. Am Ohr befestigt und mit einem Kabel am Fitnessgerät verbunden, können so die Werte übertragen werden. Nachteilig sind das Verbindungskabel und der Clip. Das Kabel kann während des Trainings stören, da es die Bewegungsfreiheit einschränkt. Wie es sich vermuten lässt, kann der Ohrclip schmerzen und durch den Schweiß leicht verrutschen.

Die effiziente Art zur Ermittlung des tatsächlichen Belastungsbereiches ist die Messung der Herzfrequenz über einen Brustgurt. Diese Art der Messung ist sehr präzise und schränkt den Sportler nicht ein, da die Übertragung über Funk und nicht über Kabel erfolgt. Im optimalen Fall ist bereits ein Empfänger für den Brustgurt im Sportgerät integriert. Andernfalls ist eine Pulsuhr notwendig, die am Gerät befestigt werden kann, so dass diese nicht weiter hinderlich ist.

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