Indoor Cycling

Indoor Cycle oder Speedbike ist ein Sportgerät zum auspowern. Ordentlich in die Pedale treten und ins Schwitzen kommen wie auf einem Rennrad. Dafür ist das Indoor Cycle konstruiert. Einfach, schlicht und ohne viele Features. Nix soll vom eigentlichen Training ablenken. Auf das Indoor Cycle raufsteigen, Pedale treten, auspowern und an die eigenen Grenzen gehen. Hier werden ordentlich Kalorien verbrannt, die Ausdauer verbessert und Kraft gesteigert. Um dies zu realisieren, ist das Indoor Cycle mit einem großen schweren Schwungrad ausgestattet, welches über einen Riemen oder Kette angetrieben wird. Der Widerstand wird stufenlos über eine Reibungsbremse eingestellt.

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Indoor Cycling

Starrlauf und Freilauf

Viele Indoorcycles oder Speedbikes besitzen eine Starrlauf und nicht wie den von Heimtrainern oder Ergometern bekannten Freilauf. Bei einem Starrlauf drehen die Pedalen auch dann weiter, wenn der Sportler mit dem Treten aufhört. Dies ist bei Indoor Cycles so gewollt, da ein permanentes treten erwünscht ist. Auch bei Erholungsphasen soll getreten werden, wenn auch nur langsam. Dies macht das Training besonders anstrengend. Einige Inoorbikes für zu Hause besitzen aber auch einen Freilauf. Der ist besonders für Anfänger geeignet, da die Pedale aufhören zu drehen sobald der Sportler diese nicht mehr bewegt.

Notstopp für die Sicherheit

Um das Schwungrad und somit auch die Pedalen zu stoppen, muss das Schwungrad über einen Notstopp angehalten werden. Der Notstopp sollte schnell und einfach zu erreichen sein um auch in problematischen Situationen schnell reagieren zu können. Oft muss dieser nur kurz gedrückt werden und das Schwungrad wird zuverlässig blockiert. Pedalkörbchen verhindern das Abrutschen von den Pedalen und ermöglichen eine gute Kraftübertragung. Pedale mit Körbchen geben Sicherheit auch wenn der Sportler in die Steigposition geht oder schnell verschiedene Trainingspositionen einnimmt um noch mehr aus sich herauszuholen.

Sitzposition

Indoor Cycles sind mit einem Rennsattel ausgestattet, welcher für die richtige Trainingsposition vertikal und horizontal verstellbar sein sollte. Wer den mitgelieferten Sattel gerne gegen seinen eigenen austauschen möchte, kann dies bei den meisten Modellen ohne Probleme tun. Der Lenker ermöglicht oft viele verschiedene Griffpositionen und sollte in der Höhe verstellbar sein aber auch rutschfest und robust.

Schwungrad

Das Schwungrad sorgt für einen guten und gleichmäßigen Rundlauf. Dieses ollte mindestens 18kg schwer sein. Umso schwerer das Schwungrad desto ruhiger der Lauf. Aber  passen Sie auf. Bei einem Schwungrad vom mehr als 22kg werden keine Bemerkenswerten Verbesserungen im Bewegungslauf realisiert.

Pulsmessung / Trainingscomputer

Trainingscomputer sind nur bei einigen ganz wenigen Indoor Bikes wie z.B. das Asviva S7 zu finden.  Der Sportler soll nichts und wirklich nichts abgelenkt werden. Es geht beim Indoor Cycle darum auf seine innere Stimme zu hören und nicht darum irgendwelche bestimmte Programme oder Trainingswerte zu erreichen bzw. absolvieren. Um den richtigen Rhythmus für sein Workout zu finden, gibt es spezielle Musik für das Training auf dem Speedbike. Auch Pulssensoren sind bei vielen Bikes eher selten.  Der Schweiß an den Händen und die verschiedenen Griffvarianten, die während des Indoor Trainings verwendet werden, würden eine Messung nicht ermöglichen bzw. nur sehr ungenau darstellen können. Wer seinen Puls konstant messen will, sollte einen Brustgurt und eine Pulsuhr verwenden. Der Brustgurt misst dauerhaft und genau die Herzfrequenz und die Pulsuhr kann einfach am lenker befestigt werden. So stört diese nicht am Armgelenk während des Trainings auf dem Indoor Cycle.