Heimtrainer & Ergometer

Hometrainer werden von allen wichtigen Herstellern im Fitnessbereich produziert. Die größte Auswahl gibt es bei Kettler, Horizon Fitness, Reebok, Vision Fitness, Bremshey, UNO Fitness und Christopeit. Heimtrainer zählen unter den Fitnessgeräten zu den beliebtesten Geräten für den Heimbereich. Aufgrund Ihres günstigen Preises sind Heimtrainer für Einsteiger und Hobbysportler bestens geeignet.

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Heimtrainer & Ergometer

Anwendungsbereich

Heimtrainer eignen sich für Menschen, die ihre Ausdauer sowie Kondition verbessern wollen und mit gewissen Abstrichen für den Muskelaufbau und die Fettverbrennung. Durch die sitzende Haltung werden die Gelenke entlastet und das Herz-Kreislauf-System bei minimaler Anstrengung maximal trainiert. Der vom Heimtrainer geforderte Bewegungsablauf kann auch von Sportanfängern leicht ausgeführt werden, dadurch ist der Heimtrainer nicht nur für erfahrene Sportler sondern auch für Einsteiger sehr gut geeignet.
Der Tretwiderstand von Heimtrainer wird meistens manuell reguliert und die Widerstandsstufen der einzelnen Modelle sind nicht identisch.  Für Personen, die aus gesundheitlichen Gründen nach Wattzahlen trainieren sollen (z. B. nach Knieoperationen, Schlaganfall etc.) ist ein Heimtrainer nicht geeignet. Hier sollte man in jedem Fall zu einem Ergometer greifen, da bei diesen die Widerstände in Watt angegeben werden und durch eine EU-Norm definiert sind.

Bremssysteme

Bei Hometrainern gibt es theoretisch drei verschiedene Bremssysteme. Das Bandbremssystem und das Backenbremssystem sind hier jedoch eher der Vollständigkeit halber erwähnt. Diese werden bei Heimtrainern so gut wie nie verwendet. Das Magnetbremssystem ist das einzig wirklich gängige System bei Heimtrainern

Magnetbremssystem
Magnete werden auf einem Metallband über die Tretwiderstandsverstellung an die Schwungscheibe heran- oder weggeführt. Durch die sich verändernde Entfernung verändert sich auch die Wirkung des Magnetfeldes auf die Schwungscheibe ohne die Scheibe zu berühren. Dadurch ist es geräuscharm und sorgt für einen gleichmäßigen und ruhigen Lauf, da keine direkte Berührung mit der Schwungscheibe entsteht. Bei Ergometern ist die Magnetbremse motorgesteuert.

Backenbremssystem
Das Backenbremssystem arbeitet analog zur Fahrradbremse. Es werden zwei mit Filz belegte Metallplatten seitlich auf die Schwungmasse gepresst. Die Bremswirkung lässt sich mit Hilfe eines Drehknopfs regulieren. Um dennoch einen guten Rundlauf zu erreichen ist es zwingen erforderlich eine sehr hohe Schwungmasse zu haben. Das Backenbremssystem wird heute fast ausschließlich beim Indoor Cycle genutzt, da man sehr hohe Bremsleistungen benötigt.

Bandbremssystem
Das Bandbremssystem wurde früher bei günstigen Heimtrainern eingesetzt. Es wurde ein Band um das Schwungrad gespannt und mit einem Hebel oder Drehknauf justiert. Hierdurch wurde der Widerstand reguliert. Da das Bandbremssystem aber für einen schlechten Rundlauf sorgt wird es heute praktisch nicht mehr eingesetzt.

Antrieb

Durch Längsrippenriemen erzeugt ein Fitnessgerät nur sehr leise Laufgeräusche. Ein wichtiges Detail für die Verwendung zuhause.

Sitzeinstellung und Lenkerposition

Für ein rückschonendes und gelenkschonendes Training ist es wichtig, dass der Sitz sowohl horizontal als auch vertikal verstellbar ist. Bei einigen, sehr hochwertigen Heimtrainern ist der Sitz zusätzlich neigungsverstellbar. So lässt sich die Sitzposition individuell an die Körpergröße anpassen. Die meisten Hometrainer verfügen über Sattelstützen mit einer Standardsattelaufnahme. Dies bietet die Möglichkeit einen eigenen Sattel zu nutzen.
Beim Lenker ist darauf zu achten, dass dieser neigungsverstellbar ist. Insbesondere bei längerem Training ist es angenehm verschiedene Griffmöglichkeiten zu haben um die Armposition zu ändern.
Besonders große Menschen sollten darauf achten, dass der Abstand zwischen Sitz und Lenkerstange ausreichend Platz bietet, damit genügend Raum für die Beine vorhanden ist.
Verschiedene Hometrainer haben heute einen Tiefeneinstieg. Dieser ist für ältere Menschen und Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung besser geeignet, da so ein leichteres auf- und absteigen ermöglicht wird. Es ist nicht mehr nötig die Beine über das Gehäuse zu heben.

Schwungscheibe

Die Schwungscheibe wird oft in Kilogramm angegeben und gibt Auskunft über den Rundlauf des Heimtrainers. Je schwerer die Schwungscheibe ist desto runder läuft der Hometrainer. Einige Hersteller geben anstatt des Gewichts der Schwungscheibe die der Schwungmasse an. Bei der Angabe der Schwungmasse werden zu der reinen Schwungscheibe noch einige Bauteile des Heimtrainers wie Pedale, Tretkurbel und Aufhängungen dazugerechnet. Hier handelt jeder Hersteller unterschiedlich und rechnet zu der Schwungscheibe verschiedene Teile hinzu, wodurch die reinen Gewichte der Schwungmasse einzelner Modelle nicht miteinander verglichen werden können.

Trainingscomputer

Der Trainingscomputer des Heimtrainers zeigt Ihnen Ihre Trainingserfolge auf. Bei einfachen Geräten sind meist die wichtigsten Daten wie Trainingszeit, Geschwindigkeit, Entfernung und Puls abzulesen. Andere ermöglichen die Berechnung des Body-Mass-Index oder Fitnesslevel und erlauben eine Vorgabe an Trainingswerten. Ist der Vorgabewert erreicht gibt der Computer ein Signal oder beendet das Training. Sollte der Heimtrainer über Trainingsprogramme verfügen, können diese am Computer eingestellt und abgelesen werden. Egal über welche Funktionen der computer des einzelnen Modells genau verfügt, eins ist klar. Der Computer sollte stets einfach zu bedienen und gut ablesbar sein. So können Sie sich voll und ganz auf das Training konzentrieren

Pulsmessung

Die Messung des Pulses ist für den Trainingserfolg und ?motivation wichtig. Mittels der Pulsmessung haben Sie Ihren Puls immer Blick und können gleich reagieren, falls dieser zu hoch oder zu niedrig ist. Aber Sie sehen auch Ihre Fortschritte. War anfangs des Trainings der Puls an der max Obergrenze, bewegt dieser sich nun nach einiger Zeit regelmäßigen Trainings im Normalbereich. Dies macht Stolz und gibt Ansporn für neue Herausforderungen.

Um den Puls zu messen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Viele Heimtrainer sind mit Handpulssensoren ausgestattet, welche im Lenker integriert sind. Diese Methode dient der schnellen Pulskontrolle. Aufgrund von Schweiß an den Händen kann die Messung nicht so präzise erfolgen wie z.B. die Messung über einen Brustgurt und dient daher nur als Orientierungswert. Die Herzfrequenzmessung mittels Brustgurt ist die genauste Art des Messen. Der Sportler legt einen Brustgurt um und dieser sendet die Daten permanent an den im Computer integrierten Herzfrequenzempfänger. Sollte Ihnen eine genaue und konstante Messung der Herzfrequenz wichtig sein, müssen Sie darauf achten, dass der Heimtrainer einen Funkempfänger besitzt. Aber auch für ein exaktes und vor allem gesundes Cardiotraining ist diese Art der Messung zwingend notwendig. Eine weitere aber nicht mehr allzu oft verbreitete Art der Pulsmessung ist über einem Ohrclip. Der Ohrclip wird am Ohrläppchen befestigt und mittels Kabel am Computer verbunden. Das Kabel kann während des Trainings störend sein. Auch kann bei längeren Trainingseinheiten das Ohr anfangen zu schmerzen und der Ohrclip durch den Schweiß verrutschen. Daher ist diese Messung über Ohrclip nicht zu empfehlen.


Ergometer und Heimtrainer werden von vielen Leuten oft als Synonym verwendet. Aber dem ist nicht so. Um als Ergometer bezeichnet werden zu dürfen, muss die Leistung in Watt einstellbar sein und dies bis mindestens 250Watt. Die Abweichung vom richtigen Wert darf bis 50 Watt lediglich +/- 5 Prozent betragen und ab 50 Watt +/- 10 Prozent. Bei Heimtrainern ist dies nicht der Fall wodurch der Tretwiderstand bei Heimtrainern sehr unterschiedlich ist und nicht miteinander verglichen werden können.  Aufgrund der genauen Watteinstellung sind Ergometer für ein gesundes Cardiotraining geeignet. Aber auch Personen die nach einer Knie-OP oder ähnliches nach bestimmten Wattwerten trainieren müssen, sind die Ergometer unabdingbar.

Anwendungsbereich

Ergometer sind, wie bereits erwähnt für ein gesundes Cardiotraining konzipiert aber auch für ein Training nach Wattvorgabe, Muskelauffbau, Gewichtsreduktion und Stressabbau. Durch die sitzende Haltung werden die Gelenke entlastet und das Herz-Kreislauf-System bei minimaler Anstrengung maximal trainiert. Der vom Ergometer geforderte Bewegungsablauf kann auch von Sportanfängern leicht ausgeführt werden, dadurch ist der Ergometer nicht nur für erfahrene Sportler sondern auch für Einsteiger sehr gut geeignet. Der Tretwiderstand vom Ergometer wird exakt über einen Computer gesteuert. 

Motorgesteuerte Magnetbremssystem

Magnete werden auf einem Metallband über die Widerstandsverstellung an die Schwungscheibe heran- oder weggeführt. Durch die sich verändernde Entfernung verändert sich auch die Wirkung des Magnetfeldes auf die Schwungscheibe ohne die Scheibe zu berühren. Dadurch ist geräuscharm und sorgt für einen gleichmäßigen und ruhigen Lauf, da keine direkte Berührung mit der Schwungscheibe entsteht. Bei Ergometern ist die Magnetbremse motorgesteuert.

Induktionsbremse / Wirbelstrombremse

Die Induktionsbremse auch manchmal Wirbelstrombremse bezeichnet, ist das zuverlässigste Bremssystem, das bei Ergometer anzutreffen ist. Anders als bei dem mechanischem Magnetbremssystem wird hier ein Magnetfeld erzeugt. Je nach Änderung der Widerstandsstufe erhöht oder verringert sich die Stärke des Magnetfelds. Dies erlaubt eine präzise und schnelle Widerstandseinstellung. Zudem ist das Induktionssystem wartungsfrei und sehr geräuscharm.

Antrieb

Der Antrieb von Ergometern werden durch Längsrippenriemen erzeugt. Das hierbei auftretende Geräusch ist sehr leise. Für einen ruhigen Bewegungslauf sollte die Antriebsscheibenübersetzung hoch sein.

Sitzeinstellung und Lenkerposition

Für ein rückschonendes und gelenkschonendes Training ist es wichtig, dass der Sitz sowohl horizontal als auch vertikal verstellbar ist. Bei einigen, sehr hochwertigen Ergometern ist der Sitz zusätzlich neigungsverstellbar. So lässt sich die Sitzposition individuell an die Körpergröße anpassen. Die meisten Ergometer verfügen über Sattelstützen mit einer Standardsattelaufnahme. Dies bietet die Möglichkeit einen eigenen Sattel zu nutzen.
Beim Lenker ist darauf zu achten, dass dieser neigungsverstellbar ist. Insbesondere bei längerem Training ist es angenehm verschiedene Griffmöglichkeiten zu haben um die Armposition zu ändern.
Besonders große Menschen sollten darauf achten, dass der Abstand zwischen Sitz und Lenkerstange ausreichend Platz bietet, damit genügend Raum für die Beine vorhanden ist.
Verschiedene Hometrainer haben heute einen Tiefeneinstieg. Dieser ist für ältere Menschen und Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung besser geeignet, da so ein leichteres auf- und absteigen ermöglicht wird. Es ist nicht mehr nötig die Beine über das Gehäuse zu heben.

Schwungscheibe

Die Schwungscheibe wird oft in Kilogramm angegeben und gibt Auskunft über den Rundlauf des Heimtrainers. Je schwerer die Schwungscheibe ist desto runder läuft der Ergometer. Einige Hersteller geben anstatt des Gewichts der Schwungscheibe die der Schwungmasse an. Bei der Angabe der Schwungmasse werden zu der reinen Schwungscheibe noch einige Bauteile des Heimtrainers wie Pedale, Tretkurbel und Aufhängungen dazugerechnet. Hier handelt jeder Hersteller unterschiedlich und rechnet zu der Schwungscheibe verschiedene Teile hinzu, wodurch die reinen Gewichte der Schwungmasse einzelner Modelle nicht miteinander verglichen werden können.

Trainingscomputer / Trainingsprogramme

Der Trainingscomputer des Heimtrainers zeigt Ihnen Ihre Trainingserfolge auf. Bei einfachen Geräten sind meist die wichtigsten Daten wie Trainingszeit, Geschwindigkeit, Entfernung, Watt und Puls abzulesen. Andere ermöglichen die Berechnung des Body-Mass-Index oder Fitnesslevel und erlauben eine Vorgabe an Trainingswerten. Ist der Vorgabewert erreicht gibt der Computer ein Signal oder beendet das Training. Egal über welche Funktionen der Computer des einzelnen Modells genau verfügt, eins ist klar. Der Computer sollte stets einfach zu bedienen und gut ablesbar sein. So können Sie sich voll und ganz auf das Training konzentrieren

Die meisten Ergometer verfügen über bereits vorinstallierte Trainingsprogramme. Diese unterstützen Ihr Training und bringen Abwechslung auf den Ergometer. Auch bereits vorinstallierte Herzfrequenzprogramme für ein gesundes wie ebenso effektives Cardiotraining sind meist vorhanden. Trainingsprogramme sorgen für Spaß. Aber passen Sie auf, dass der Ergometer nicht zu viele Programme besitzt. Diese können leicht verwirren und den Spaß am Training reduzieren.

Pulsmessung

Die Messung des Pulses ist für den Trainingserfolg und ?motivation wichtig. Mittels der Pulsmessung haben Sie Ihren Puls immer Blick und können gleich reagieren, falls dieser zu hoch oder zu niedrig ist. Aber Sie sehen auch Ihre Fortschritte. War anfangs des Trainings der Puls an der max Obergrenze, bewegt dieser sich nun nach einiger Zeit regelmäßigen Trainings im Normalbereich. Dies macht Stolz und gibt Ansporn für neue Herausforderungen.

Um den Puls zu messen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Viele Ergometer sind mit Handpulssensoren ausgestattet, welche im Lenker integriert sind. Diese Methode dient der schnellen Pulskontrolle. Aufgrund von Schweiß an den Händen kann die Messung nicht so präzise erfolgen wie z.B. die Messung über einen Brustgurt und dient daher nur als Orientierungswert. Die Herzfrequenzmessung mittels Brustgurt ist die genauste Art des Messen. Der Sportler legt einen Brustgurt um und dieser sendet die Daten permanent an den im Computer integrierten Herzfrequenzempfänger. Sollte Ihnen eine genaue und konstante Messung der Herzfrequenz wichtig sein, müssen Sie darauf achten, dass der Ergometer einen Funkempfänger besitzt. Aber auch für ein exaktes und vor allem gesundes Cardiotraining ist diese Art der Messung zwingend notwendig. Eine weitere aber nicht mehr allzu oft verbreitete Art der Pulsmessung ist über einem Ohrclip. Der Ohrclip wird am Ohrläppchen befestigt und mittels Kabel am Computer verbunden. Das Kabel kann während des Trainings störend sein. Auch kann bei längeren Trainingseinheiten das Ohr anfangen zu schmerzen und der Ohrclip durch den Schweiß verrutschen. Daher ist diese Messung über Ohrclip nicht zu empfehlen.