Crosstrainer

Crosstrainer finden bei Sportlern und in privaten Haushalten an immer mehr Beliebtheit. Anders als bei einem Ergometer oder Heimtrainer wird auf einem Crosstrainer im Stehen trainiert. Gerade Sportler, die viel im Sitzen arbeiten, genießen diesen Vorteil. Aber nicht nur das. Bei einer Trainingsrunde auf dem Crosstrainer werden sehr viele Muskelgruppen wie Beine, Arme, Po und Rücken gleichzeitig beansprucht und gestärkt. Zudem wird die Kondition verbessert und auch eine Gewichtsreduktion ist bei regelmäßigem Training möglich. Aufgrund seiner Konstruktion ist der Crosstrainer gelenkschonend. Ein Allrounder für die ganze Familie.

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Crosstrainer

Der Bewegungslauf eines Crosstrainers ähnelt dem eines Walken oder Steppen. Welcher Bewegungslauf praktiziert wird, hängt von der Schrittlänge des Crosstrainers ab. Je größer die Schrittlänge umso elliptischer und weicher ist der Lauf. Aber auch die Schwungscheibe ist für einen guten und harmonischen Bewegungslauf wichtig sowie ein geringer Pedalabstand.

Pedalabstand (Q-Faktor)

Ein geringer Pedalabstand auch Q-Faktor genannt, ist ermöglicht ein ergonomisches Laufgefühl.  Daher sollte der Pedalabstand so gering wie möglich sein. Bei einem Crosstrainer liegt dieser bei ca. 20cm, da zwischen den Pedalen oft noch das Gehäuse verläuft. Bei Ellipsentrainern bei denen das Schwungrad vorne und nicht wie bei einem Crosstrainer hinten ist, kann ein noch geringerer Q-Faktor realisiert werden. Die hochwertigen Ellipsentrainer wie z.B. von Horizon Fitness erreichen meist einen Pedalabstand von unter 10cm. Je geringer der Pedalabstand umso ergonomischer ist das Laufgefühl, da Becken und Beine Ihre natürliche Stellung behalten können.

Trainingscomputer / Trainingsprogramme

Der Trainingscomputer zeigt Ihnen Ihre Trainingserfolge auf. Bei einfachen Crosstrainern sind meist die wichtigsten Daten wie Trainingszeit, Geschwindigkeit, Entfernung, Watt und Puls abzulesen. Andere ermöglichen die Berechnung des Body-Mass-Index oder Fitnesslevel und erlauben eine Vorgabe an Trainingswerten. Ist der Vorgabewert erreicht gibt der Computer ein Signal oder beendet das Training. Egal über welche Funktionen der Computer des einzelnen Modells genau verfügt, eins ist klar. Der Computer sollte stets einfach zu bedienen und gut ablesbar sein. So können Sie sich voll und ganz auf das Training konzentrieren

Die meisten Crosstrainer verfügen über bereits vorinstallierte Trainingsprogramme. Diese unterstützen Ihr Training und bringen Abwechslung auf den Ergometer. Auch bereits vorinstallierte Herzfrequenzprogramme für ein gesundes wie ebenso effektives Cardiotraining sind oft vorhanden. Trainingsprogramme sorgen für Spaß. Aber passen Sie auf, dass der Crosstrainer nicht zu viele Programme besitzt. Diese können leicht verwirren und den Spaß am Training reduzieren.

Pulsmessung

Die Messung des Pulses ist für den Trainingserfolg und ?motivation wichtig. Mittels der Pulsmessung haben Sie Ihren Puls immer Blick und können gleich reagieren, falls dieser zu hoch oder zu niedrig ist. Aber Sie sehen auch Ihre Fortschritte. War anfangs des Trainings der Puls an der max Obergrenze, bewegt dieser sich nun nach einiger Zeit regelmäßigen Trainings im Normalbereich. Dies macht Stolz und gibt Ansporn für neue Herausforderungen.

Um den Puls zu messen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Viele Crosstrainer sind mit Handpulssensoren ausgestattet, welche an den festen Haltestangen oder beweglichen Armstangen integriert sind. Diese Methode dient der schnellen Pulskontrolle. Aufgrund von Schweiß an den Händen kann die Messung nicht so präzise erfolgen wie z.B. die Messung über einen Brustgurt und dient daher nur als Orientierungswert. Die Herzfrequenzmessung mittels Brustgurt ist die genauste Art des Messen. Der Sportler legt einen Brustgurt um und dieser sendet die Daten permanent an den im Computer integrierten Herzfrequenzempfänger. Sollte Ihnen eine genaue und konstante Messung der Herzfrequenz wichtig sein, müssen Sie darauf achten, dass der Ergometer einen Funkempfänger besitzt. Aber auch für ein exaktes und vor allem gesundes Cardiotraining ist diese Art der Messung zwingend notwendig. Eine weitere aber nicht mehr allzu oft verbreitete Art der Pulsmessung ist über einem Ohrclip. Der Ohrclip wird am Ohrläppchen befestigt und mittels Kabel am Computer verbunden. Das Kabel kann während des Trainings störend sein. Auch kann bei längeren Trainingseinheiten das Ohr anfangen zu schmerzen und der Ohrclip durch den Schweiß verrutschen. Daher ist diese Messung über Ohrclip nicht zu empfehlen.

Magnetbremssystem

Um den Widerstand anzupassen werden Magnete eingesetzt. Die Magnete werden auf einem Metallband über die Widerstandsverstellung an die Schwungscheibe heran- oder weggeführt. Durch die sich verändernde Entfernung verändert sich auch die Wirkung des Magnetfeldes auf die Schwungscheibe ohne die Scheibe zu berühren. Dadurch ist geräuscharm und sorgt für einen gleichmäßigen und ruhigen Lauf, da keine direkte Berührung mit der Schwungscheibe entsteht. Die Widerstandsverstellung kann entweder manuell oder über einen Motor erfolgen

Induktionsbremse / Wirbelstrombremse

Die Induktionsbremse auch manchmal Wirbelstrombremse bezeichnet, ist das zuverlässigste Bremssystem, das bei Crosstrainern anzutreffen ist. Anders als bei dem mechanischem Magnetbremssystem wird hier ein Magnetfeld erzeugt. Je nach Änderung der Widerstandsstufe erhöht oder verringert sich die Stärke des Magnetfelds. Dies erlaubt eine präzise und schnelle Widerstandseinstellung. Zudem ist das Induktionssystem wartungsfrei und sehr geräuscharm.

Schwungscheibe

Die Schwungscheibe wird oft in Kilogramm angegeben und gibt Auskunft über den Rundlauf des Crosstrainers. Je schwerer die Schwungscheibe ist desto runder läuft das Fitnessgerät. Einige Hersteller geben anstatt des Gewichts der Schwungscheibe die der Schwungmasse an. Bei der Angabe der Schwungmasse werden zu der reinen Schwungscheibe noch einige Bauteile des Crosstrainers wie Pedale, Tretkurbel und Aufhängungen dazugerechnet. Hier handelt jeder Hersteller unterschiedlich und rechnet zu der Schwungscheibe verschiedene Teile hinzu, wodurch die reinen Gewichte der Schwungmasse einzelner Modelle nicht miteinander verglichen werden können.